Donnerstag, 15. Dezember 2016

Blink Lämpchen, blinke blinke blink....

Es weihnachtet sehr... Ach nee, oder?!
Ja, ich weiß, dass ihr es wisst, dass ich es weiß, das ihr....
Auch, wenn in diesem Jahr gefühlt diese ganze Sache mit dem Weihnachten und so irgendwie an mir vorbeírauscht. Es ist wie im Kino sitzen, auf den Hauptfilm warten und dabei die Werbung ertragen.
Hier in der bronxx hält sich die besinnliche Stimmung ebenso in Grenzen. Per se ja eh schon, is klar. Dieses Jahr insjesamt betrachtet aber noch mehr. Kamste noch vor drei Jahren im Dunkeln nach Hause, im Kopf war es schon nachts, auffer Uhr aber erst sechzehnuhrfünfundvierzig, hat Dir aus jedem Häuschen eine Armada von Dekokrams entgegengeleuchtet. Rentiere, Sterne, Federn, Kugeln und allerlei Wintergedöns. Die Stadt konnte locker die Straßenlaternen runterdimmen, denn an ihrer statt hat der WRG-Bürger die Elektrizitätsrechnungen bestritten. Oft bis weit in die Nacht oder sogar zum nächsten Morgen hin. Da kam man noch in Stimmung. Irgendwie wenigstens.

Heute ist alles anders. Einzelne verhaltene Lämpchen in der Sch-straße. Lediglich Biggi hat ihre Auslagen bißchen mit Lichterketten aufgerüscht. Selbst bei der Aaaahntracht feiert keiner zwischene Schals das Erscheinen des Erlösers. Obwohlse ja derzeit echte Chancen auf ne Rückkehr hätten...

Aber, die Rettung naht! Gott sei Dank! Es gibt bei uns inner bronxx eben doch noch ein Heiliges Fest. Und, man muss nicht mal weit gehen. Das Glück liegt - wie schon immer eigentlich - ganz ganz nah. Manchmal sieht man es nur nicht. Aber keine Angst, es IST nicht zu übersehen.
Gegenüber dem Küchenfenster des schwarzen Peters leuchtet es. Eine ganze Scheibe voll. Dekoriert mit allerfeinst gleißenden Blitzlichtsternchen. Weißbläulich blinken sie im Viertelsekundentakt dem 24. Dezember entgegen. Liebevoll montiert und auf höchste Flackerfrequenz eingestellt. Tag und Nacht. Und für die Nachbarn gleich mit. Nils spart in der Dunkelheit seinen Strom in der Küche. Und seine Verwandtschaft oben und unten drüber und drunter wird sanft durch die schlaflosen Nächte geblitzt.
Es hat sich also doch noch nicht ausgeweihnachtet. Da ist noch Potential. Und die richtige Blinkfrequenz wurde inzwischen auch gefunden in der Stroboskop-Weihnachts-Wohnzimmer-Disko. Hat ein wenig gedauert bis allen schlafgeschädigten Nachbarn und kopfschmerzgeplagten Blitzbeobachtern Hilfe zuteil wurde. Aber nun geht es.
Weihnachten und das Fest der Freude, der Besinnlichkeit, des Friedens und was nicht alles kann kommen hier in der bronxx. Und ich hoffe, auch ihr seid so langsam endlich dazu bereit. 9 Tage müssen wir noch....


Donnerstag, 8. Dezember 2016

Brötchen To Go

Gestern funkt mich der schwarze Peter an:"Ähm, haste schon ein Blog-Thema für Donnerstag? Weil, ich zeichne heute eh noch was und dann könnte ich das gleich mitmachen..."
Die halbe Nacht habe ich mir dann den Kopf darüber zebrochen, wie ich den Beitrag wohl nennen könnte. Heute morgen schaue ich rein, zack, Name da, Zeichnung da. Perfekt!
So geht es
hier eben manchmal hinter den Kulissen zu. Damit ihr das auch mal wisst. Teamarbeit. Großartig.

Jetzt wieder zurück zum Beitrag. Nebenbei einen Kaffee schlürfen und dann fix schreiben. Am frühen Morgen genau das richtige. Frühstück kommt später. Mal sehen, was ich mir dann so genehmige.

Bei uns in der bronxx sind wir ja diesbezüglich viel viel fortschrittlicher als anderswo in Braunschweig. Coffee to go ist ein ganz alter Hut. Bei uns ist "Brötchen to Go" d a s Ding schlechthin. Du meinst, Du kennst das schon? Beim Bäcker rein, belegtes Brötchen aussuchen, bezahlen, wieder raus und gemütlich irgendwo mampfen?

Nee, ganz falsch. Das geht hier völlig anders:
Rein in den lokalen Supermarkt anner Ecke. Durch das Drehkreuz am Obst- und Gemüse-Stand vorbei, zehn Meter lang weiter rechts halten. Dann eine oder mehr Backwaren nehmen und ab inne Tüte damit. Aber: benutze ja die Zange oder zieh Dir Handschuhe an. Wer weiß, welche bronxx-Finger da alles schon bei waren...
Dann gehste weiter zum Wurst- und Käse-Buffet. Kannste nicht verfehlen, kommste direkt drauf zu. Da peilste mal das Topping für Deine Teigware an. Und, feel free, ist ja alles da. Butter? Ach was, wird eh überbewertet. Lowfat ist in dieser Tage...

So, haste alles zusammen? Brötchen mit de Finger aufreißen, Belag rein, zur Not geht auch obenauf. Egal. Im Magen kommt das ja eh alles wieder zusammen, ne? Statt der Stehtische nimmste mal die Tiefkühltruhen als Essablage. Geht doch auch. Bleibt es frisch.
 

Sitzen ist aber nicht. Haste nicht gebucht in Deinem all-inclusive-Dings. Kaffee auch nicht. Aber vielleicht fragste mal ganz lieb den Marktleiter, ob das nicht auch noch drin wäre.
So als Anreiz für noch mehr Kunden und so... Die Hütte soll ja schließlich voll werden, nicht wahr?!

Wenn de dann satt bist, gehste gefälligst anne Kasse! Haste gehört? Und komm mir nicht mit: ich hab ja gar nicht alles aufgegessen, was ich da aufgerissen habe...
So läuft das nicht, Freunde! Miese Nummer und Abzocke.
Also, hübsch ehrlich bleiben hier in der bronxx, sonst Kaffee im Anschluss garantiert. Nämlich mal ganz offiziell aus der Tasse mit dem 110-Logo drauf. Und so, wie es aussieht, werden es dann auch ein paar Kaffee mehr werden im Kränzchen mit den Beamten...

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Heilig's blechle

Jesus lebt! Ja, echt jetzt. Glaubste nicht?
Na, dann komm zu uns inne bronxx.  Da wohnt er nämlich. Nähe Hugo-Luther. Mehr dürfen wir nicht verraten. Datenschutz und so.


Und außerdem, dann wäre hier die Hölle los. Weil alle gucken wollen. Oder klingeln und mal guten Tag sagen. Oder, sich noch schnell was zu Weihnachten wünschen...
Ach nee, das war bei dem anderen.
Ihr merkt schon, ich bin nicht mehr so ganz drin in dem Thema. Aber immerhin ist das WRG nicht ohne ihn. Also, wenn alle Stricke mal reissen, keine Angst, er ist bei uns. Mitten unter uns quasi.

Und: mit übers Wassrer laufen oder hundert Meter überm Boden schweben is auch nicht. Unser Jesus fährt Roller. Motorroller. Ganz in weiß. In Reinform eben. Damit alle wissen, dass er es ist, hat er viele viele bunte Sticker auf sein Mobil geklebt. Die mit den Fischen. Diese in den Regenbogenfarben. Die leuchten so schön auf dem weiß und zeigen alle Farben des Himmels bei Regen mit Sonnenschein. So kann man ihn echt gut erkennen, wenn er unterwegs ist oder zuhause parkt. In unserer bronxx.

Schließlich muss man sich als Jesus ja auch mal erholen und ausruhen von den vielen Gottesdiensten und von den ganzen Menschen. Den ganzen Tag rumkurven und immer so im Gewusel drin ist auch nicht gut. Man muss auch mal allein sein können. Eben so ganz mit sich.
Und dann muss es auch nicht die Prachtvilla mit den goldenen Wasserhähnen sein.
Nein, Jesus zeigt wahre Größe: er lebt mitten unter ihnen, seinen Leuten in der bronxx. Nah dran, ohne Extrawürste, ohne Chichi (jaha, das Wort wird so geschrieben, habe ich eben noch mal recherchiert im Netz), wie im richtigen Leben.

Jesus ist mir irgendwie sympathischer als der Papst. Er fährt lieber Jesusmobil statt ein teures Papamobil. Ohne Glaskasten, einfach so, Helm über und los. Und jederzeit ansprechbar. Steht jedenfalls auf dem Aufkleber auf seinem Motorroller: "Stell Dir vor Du betest und Jesus antwortet Dir."

Siehste, da steht zwar keine Telefonnummer dabei, aber das ist doch mal ein Wort. Und, wenn Du jetzt Fragen hast, dann schau einfach mal vorbei bei uns hier in der bronxx. Der schwarze Peter hat den Roller schon ein paar mal gesehen und verrät Dir bestimmt auch wo... Denn, Jesus ist mobil bei Job, WRG und Spiel!






Donnerstag, 24. November 2016

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder Biggi....

War das genial? 

Am letzten Samstag? Zur Lesung im Werkschauraum? Es war uns ein wahres Fest mit Euch! Wir sind immer noch völlig geplättet und happy.... Ein dickes dickes Dankeschön für alles!


An diesem Abend waren wir alle bronxx und WRG und überhaupt. Und es ging auch ohne Apotheker ... Auch nicht "kleine bisschen..". (Ja, das war ein Insider.)

Und der Kracher ist, Biggi will das auch nicht mehr. Das mit der Apotheke und den Medikamenten und so. Gestern noch die Hütte auf EM-erste-Reihe-Plätze gepimpt, heute schon ein klares statement im Schaufenster. Jaha, Biggi hat ein Schild dort aufgehängt. In DIN A4. Mit ner Ansage drauf. Das das Konsumieren von "Legal Highs" und anderer Mittel, die rauschen und betäuben, bei ihr untersagt ist. Erst 20 Meter weiter darf man das einnehmen. Steht da drauf. Fein säuberlich mit dem Computer hochkant aufs weiße Rechteck gesetzt, ausgedruckt und so eben mal Stellung bezogen. In ganz großer Schrift. Mit Kleingedrucktem unten drunter.


Biggi hat keine Lust mehr auf Aggressivität und Herzkasper und allem anderen Gedöns, was so passieren kann, wenn man zuviel von dem Zeugs nascht. Ich weiß nicht mal, was "legale Höhen" sind... Ihr? Nie gehört. Aber muss ich ja auch nicht.
Biggi wird es jedenfalls wissen. Also, was das so ist und was das so macht. Und sie hat keinen Bock mehr auf aushalten und aufräumen hinterher. Kann ich auch verstehen: Wie oft war der Krankenwagen da... Gekloppe... Polizei...
Bei ihr herrscht jetzt Ordnung. Draußen auf ihren Bänken, im Kiosk und im Radius von 20 Metern ist alles safe. Da kannste sicher sein. Und Biggi auch. Und ihre Kunden auch.

Und, wenn de nicht genau weisst, ob de bei Biggi noch rein darfst, fragste Deinen Arzt oder Biggi. Oder Deinen Apotheker. Obwohl, den besser nicht. Jedenfalls nicht den bei uns hier in der bronxx!

Donnerstag, 17. November 2016

Bärchen ist das Wurst

Wow, unsere Ausstellungseröffnung war echt grandios! Total viele Gäste waren da, haben uns besucht und mit uns gefeiert! Ganz lieben Dank an alle für so viel Unterstützung!

Unter den illustren Gästen befand sich auch die Frau von Michael, einem Künstlerfreund. Sie las amüsiert einige der blog-Beiträge, nahm mich später beiseite und raunte mir zu:"Wenn Du noch Geschichten suchst, dann geh mal einen Tag in die Flure vom Arbeitsamt. Da kannste echt was erleben." Mensch, darauf war ich noch gar nicht gekommen. Ist ja hier gleich umme Ecke quasi. Nur, wann muss ich mal nicht arbeiten und kann dann meine Zeit auffem Amt verbringen... Ja, klar, wenn ich da selber als Kundin und so... Oder halt im Urlaub... Auf jeden Fall mal ein cooler Tipp. Den merke ich mir.

Mit einer der letzten Gäste der Vernissage war Jürgen. Wir tranken mit ihm noch ein Absacker-Wolters und tauschten uns über die highlights der vergangenen Stunden in der Galerie aus. Bis zu dem Punkt, wo ich Jürgen in meinen Plan, die Agentur für Arbeit zu besuchen, einweihte. Jürgen fing laut an zu gackern und meinte dann:"Da brauchste gar nicht hin. Die allergeilste Geschichte hat mein Kumpel nämlich gebracht."

Der gute Mann - also der Freund von Jürgen - hatte einen Termin dort beim Amt. Beim Sachbearbeiter. Und, was hatte der natürlich vor? Klaro, den Arbeitslosengeldbezieher wieder in Lohn und Brot zu bringen. Dann kriegste ne Einladung, musst zum Amt und dann bekommste Vermittlungsvorschläge mit. Da musste Dich dann bewerben. Und, wenn die Dich toll finden, musste da auch arbeiten gehen. Wenn Du das auch toll findest, alles super. Wenn nicht, tja, dann wird es kritisch für Dich...

Letzteres befürchtete wohl auch Jürgens Bekannter. Und, schlau wie er nun mal ist, hat er sich was ganz besonderes für den Flur der Agentur ausgedacht. Und jetzt kommt's: Er hat sich ein Teddybärkostüm übergeworfen und sich dann vor das Büro seines Sachbearbeiters gehockt. - Mal so ganz nebenbei bemerkt: das wäre der WAHRE Krachertag gewesen, wenn ich da dann zufällig auch noch im Amt unterwegs auf Suche gewesen wäre... -

Der Mann vom Amt fand das nicht so witzig und hat dem Stützebezieher erstmal in eine Psychotherapie geholfen. Geht ja auch nicht sowas. Karneval war wohl schon vorbei und die Jobs als Teddy eben nicht vakant. Jetzt hat der Therapeut halt wiederum seinen Job gesichert bekommen, der Sachbearbeiter ist auch bedient. Und Bärchen? Ja, Bärchen war das Wurst... Er hatte ein Jahr Ruhe, bekam weiter seine Kohle und gut 25 von den fünfundvierzig Minuten-Stunden über die Krankenkasse.

Es bleibt wie es ist: die bronxx lässt uns nicht im Stich mit ihren stories. Eigentlich ganz gut, oder?! Den Rest oder jedenfalls ne Menge davon lesen wir Euch am 19.11. ab 19 Uhr vor.
Im WRG. Im Werkschauraum. See you!



Donnerstag, 10. November 2016

Aufbau West...

So, es ist vollbracht. Die Ausstellung steht. Mit allem Drum und Dran.

Gestern Nachmittag haben wir bis in den späten Abend hinein tapeziert, gemessen, gehämmert, geschnitten, geklebt und geräumt.
Der schwarze Peter hat mich mit dem vollbepackten Auto in der bronxx eingesammelt und dann ging es ab zum WerkSchauraum. Der ist in der Ernst-Amme-Straße 5 - gegenüber vom Hotel Celler Tor.

Tür auf, Sachen ausladen, Heizung und Musik auf 8 und dann ging es los. Die eine Wand bronxxig machen. Mit Kleister und so. War wie mit Vatti Wohnzimmer tapezieren. Und ich bin stolz, weil ich kann es jetzt auch. Sauber, gerade und ohne Blasen. Erst wollte ich ja nicht, aber ich hatte bei Nils so gar keine Chance drumherum zu kommen.

Dann ging es den anderen Wänden ans Mauerwerk. Einige der vielen Zeichnungen aus dem bronxxblog wurden gehängt. Aufgehängt sagt der Profi nicht. Wir sind ja wie Galerie und so...also gehängt. Klingt fieser, is aber so.
Mit Zollstock und Wasserwaage und allem Werkzeug, wovon das Kletterrosenherz träumt, schritt Mann zur Tat.

An der vielfrequentierten Straße tanzten draußen vereinzelte Schneeflocken. Und jede Menge Passanten liefen vorbei. Blieben kurz stehen, kicherten, strahlten und gingen dann weiter. Einigen von denen habe ich kurz die Tür aufgemacht, einen unserer Flyer in die Hand gedrückt und sie eingeladen für Samstag.

Denn, jetzt könnt ihr alle kommen. Es ist angerichtet. Im Westen gibt es was neues. Die bronxxblog-Ausstellung. Samstag, also übermorgen, um 19 Uhr. Da könnt ihr gucken kommen, wie wir gestern das WRG in Stunden liebevoll verschönert haben. 
Dann mal los, werdet Teil der bronxx und feiert mit uns! Und das allercoolste, Frank macht Theke. Ja, er kommt, hat er gesagt.
Also, wir sehen uns?! Wäre klasse. Wir sind auch da! Für Euch!

Donnerstag, 3. November 2016

Bunte Tüte

Kennste noch aus der Kindheit?
Bunte Tüte war DER Hammer. Ich habe sie geliebt. Gab es nur am Kiosk. Und auch nur, wenn Mama, Papa oder irgendwer das erlaubt hat. 
Einzig meine Tante hat das mit Jahren auch noch mit mir zelebriert: kleines Papiertütchen, meistens spitz zulaufend, weiß, gefüllt mit Gummizeugs zum Essen. Süß, sauer, bunt, salzig, schrill, klebrig, alle Formen, alle Farben und natürlich mit ein paar Lakritze bei. Jedes Teilchen eine Mischung aus Gelatine - nein, es heißt immer noch nicht GelaNtine -, E-Farbstoffen und Zucker. Um die fünf bis zehn Cent das Stück.

Heute Nachmittag bekam ich eine Nachricht mit Bild vom schwarzen Peter. Frisch geknipst am Franky. Da stand nämlich auch ne bunte Tüte rum. Ja, genau da am Platz. Der mit den farbigen Sitzwürfeln. Dort, wo alle immer alle treffen, wo der Marktmann seine Ernte feilbietet, stand mitten am Rand eine große Tüte. In weiß. Da beim Bäcker nebenan, bei den Pflastersteinen, die den Franky umrahmen, abgestellt. Einsam. Wartend. Vergessen? Verloren?

Nein, gar nicht. Im Gegenteil. Nils ist da natürlich gleich hingegangen und hat die Tüte begutachtet:
an der Seite - gut sichtbar - war ein handgeschriebener Zettel angebracht. Auf ihm war zu lesen: "Esse das alles nicht. Kann gerne mitgenommen werden. Vielleicht für Kinder. Ist alles noch gut."




Dann hat er mir das Foto gesendet.
Da hat also ein lieber Mensch, vom Schriftbild eher eine liebe Menschin, seine oder ihre bunte Tüte hergegeben. Einfach so. Vollgefüllt mit Lebensmitteln. Und so wie es aussah eben genau mit den süßen Leckereien, die die Kids lieben.
Damit die auch mal was besonderes dürfen und nicht erst warten müssen, bis Mama oder Papa das erlauben...

So sindse hier, die Bewohner der bronxx. Alle denken an alle. Und geben ab und teilen. Das ist eben unser WRG. Eine bunte Tüte mit allem: süß, sauer, rotzig, rauchog, stramm, bedüselt, unterzuckert, verarmt, klebrig, lebendig, ehrlich und vor allem lieb!